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Lesung Julya Rabinowich

Krieg, Flucht, Zwischen-zwei-Welten-sein und Integration – diese Themen sind auch im Jahr 2018 topaktuell und allgegenwärtig. Am 02.05.2018 wurde die österreichische Autorin Julya Rabinowich, welche sich in ihrem preisgekrönten Werk mit den oben genannten Problemen beschäftigt, von Prof. Helmel und Prof. Zuser zu einer Lesung ins BORG Scheibbs eingeladen. Mit ihrem Jugendroman „Dazwischen: Ich” beschreibt sie die Glücksmomente und Stolpersteine eines 15-jährigen Flüchtlingsmädchens in einem deutschsprachigen Land und schafft es dadurch, ihre LeserInnen zu berühren und aufzurütteln. Durch die persönliche Arbeit mit Flüchtlingen und ihre Vergangenheit als Flüchtlingskind, das von Russland nach Wien kam, konnte die Autorin nicht nur Material für ihren Roman, sondern auch Verständnis und Mitgefühl entwickeln. Für ihren Roman erhielt Julya Rabinowich neben überaus positiven Kritiken auch den Friedrich-Gerstäcker-Preis.

Mit ihrer quirlig-lockeren Art las Julya Rabinowich aus dem Buch „Dazwischen: Ich” für die SchülerInnen der 5. Klassen sowie für weitere Interessierte vor. Daraufhin folgte eine spannende Diskussionsrunde, bei der die begeisterten SchülerInnen interessante Fragen zum Inhalt sowie zu Entstehungsprozess und Wirkung des Buches stellten. Bereits Monate vor der Lesung haben sich einige SchülerInnen des BORG Scheibbs mit den Romanen von Julya Rabinowich beschäftigt und unter der Leitung von Prof. Hackl und Prof. Wiebogen Plakate für den Tag der offenen Tür dazu ausgearbeitet. Die SchülerInnen der 5B haben zum Buch „Dazwischen: Ich” wunderschöne Portfolios angefertigt, die vor und nach der Lesung bestaunt werden konnten und sogar bei der Autorin selbst für große Begeisterung sorgten. Abgerundet wurde die gelungene Veranstaltung durch einen Büchertisch der Buchhandlung Widhalm, von dem die SchülerInnen viele Werke von Julya Rabinowich direkt vor Ort kaufen konnten.