„Die Räuber”

„Spielen wir Die Räuber”, war Isabellas Vorschlag auf meine Frage, was wir denn am Tag der offenen Tür präsentieren könnten. Was in der kurzen Vorbereitungszeit kaum bewältigbar erschien, nahm erstaunlich rasch Gestalt an. Die Rollen waren schnell festgelegt und dabei war Girl-Power angesagt: Die mordende, gewalttätige Räuberbande wurde bis auf eine Ausnahme von Mädchen verkörpert, genauso wie das ungleichen Brüderpaar, Bösewicht Franz und der edle Karl. Fleißig wurden die Texte einstudiert, einleitende und überleitende Worte formuliert, die passende Kostümierung überlegt und nicht zuletzt wurde gebastelt (ein großer Turm aus Karton) und stricken geübt (mit mäßigem Erfolg). Der Einsatz sollte sich lohnen. Die beiden Vorstellungen wurden sowohl von der Schüler- und Lehrerschaft als auch von den Besuchern mit Begeisterung mitverfolgt und die Schauspielerriege wurde anschließend mit Lobesworten überschüttet.