Hospiz machte auch am BORG Scheibbs Schule

Am Freitag, den 15.2.2013, waren Sonja Thalinger und Andrea Affengruber in der 8 B-Klasse des BORG Scheibbs zu Gast und arbeiteten den ganzen Vormittag zum Projekt „Hospiz macht Schule”. Katja Hell und Verena Kerschbaumer berichten: Die beiden Damen erzählten uns über ihre eigenen Erfahrungen im Bereich Hospiz und brachten uns mit ihrer freundlichen Art das Thema „Vergänglichkeit” nahe. Außerdem lernten wir, wie man mit den Angehörigen nach einem Todesfall umgehen soll und besprachen in Form von Gruppenarbeiten die Trauerphasen genauer durch. Sie klärten uns über die Bedeutung und den Unterschied von Hospiz und Palliativ auf. Anschließend besichtigten wir am Nachmittag im Scheibbser Krankenhaus die Palliativstation, wo wir auch die Möglichkeit hatten, Fragen an die Oberärztin Dr. Birgit Kum-Taucher zu stellen. Der Tag war eine Bereicherung und Überraschung zugleich. Anfangs waren wir skeptisch: Wer beschäftigt sich schon freiwillig mit den Themen „Tod, Sterbebegleitung und Trauerbewältigung”. Werden wir dadurch nicht selber depressiv? Das Gegenteil war der Fall. Ein wenig hat der Tod den Schrecken verloren und wir die Angst vor ihm. Ob es uns gelingt, unser Leben dadurch als kostbarer zu empfinden und es bewusster zu erleben und zu gestalten, wird sich weisen. Wir bewundern zutiefst, dass Ärzte und Schwestern des Pflegeteams es als erfüllende Aufgabe und als Erfolg sehen, wenn sie den Patienten in der letzten Phase und Strecke ihres Lebens Schmerzen lindern, sie liebevoll pflegen und ihnen letzte Wünsche erfüllen.

von links: Karla Bazler, Anna Gleiss, OA Dr. Birgit Kum-Taucher, Andrea Affengruber