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Marie Loschnigg und Max Kabas bei den olympischen Jugendspielen

Unsere beiden Radsportler Marie Loschnigg (6C) und Max Kabas (7A) wurden vom ÖOC für die olympischen Jugendspiele nominiert, die heuer vom 23. bis 29. Juli im ungarischen Györ stattfanden. Die EYOF, die Europäischen Olympischen Jugendspiele, werden alle zwei Jahre ausgetragen. In 10 Disziplinen (Leichtathletik, Schwimmen, Tennis...) misst sich hier der sportliche Nachwuchs aus 50 Nationen. Für Österreich durften insgesamt 3 Burschen und 3 Mädchen der Jahrgänge 2001 und 2002 die beiden Radbewerbe Einzelzeitfahren und Straßenrennen bestreiten. Dass mit Marie und Max gleich zwei Schüler des BORG dabei sind, zeigt auch den Stellenwert des Sports für die Schule.

Die sportliche Qualifikation und die medizinischen Tests im Vorfeld, die mehrtägige „Kick-off”-Veranstaltung in Spital/Pyhrn mit allen Olympiateilnehmern, mit Fototerminen, Einführung in Interviewtechnik, Motivationsvorträge usw. waren alle total professionell vorbereitet. Besonders spannend war natürlich die offizielle Einkleidung! Von all diesen Ereignissen gibt es auch Videos auf der offiziellen ÖOC Seite.

Dass Olympia speziell ist, mussten auch wir zur Kenntnis nehmen. Dabei begann alles mit einem guten Top 20 Platz von Marie Loschnigg. Marie im Interview:

„....ich bin mit dem heutigen Ergebnis voll zufrieden, dass es so gut geht, hätte ich nicht gedacht.” Entsprechend motiviert ging Marie auch in das Straßenrennen, das von etlichen Stürzen geprägt war. Beim Massensprint erwischte es auch die Österreicherinnen bei der 500m Marke. Marie stürzte, blieb aber zum Glück unverletzt; sportlich wollte sie unbedingt das Rennen beenden und passierte zu Fuß mit dem unfahrbaren Rad die Ziellinie.

Max war nach dem Zeitfahren, seiner Spezialdisziplin, am Boden zerstört: „Ich bin sehr enttäuscht. Ich bin nicht nach Györ gekommen um 27ster zu werden. Ich habe mein Möglichstes getan, die (Watt) Leistung, die Vorbereitung, die Formkurve, alles hat gepasst, aber klar, dass bei Windböen um die 55 km/h oder dass bei einer Strecke mit 0 Höhenmetern ein anderer Fahrertyp verlangt wird. Györ hat gezeigt, dass wir zwar im vorderen Drittel mithalten können, aber um ganz in der ersten Reihe zu stehen, muss bei so einem Großereignis wirklich alles zusammenpassen. Diesmal ging es ums Dabeisein, das nächste Mal hoffentlich um mehr.”

Alles in Allem war es eine gelungene Olympiateilnahme - mit kleinem Wehrmutstropfen. Nach kurzer Frustbewältigung überwiegt auf jeden Fall die Freude, bei diesem Großereignis dabei gewesen zu sein, das professionelle Umfeld und das Gemeinschaftserlebnis mit den anderen Nationen gespürt zu haben und der Blick richtet sich bereits nach vorn auf die nächsten Aufgaben.